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Hier arbeiten wir mit

Unsere Engagements

Ein wichtiges Anliegen des Kinderhaus e.V. war seit der Gründung des Vereins das sozialpolitische Engagement und die Vertretung der Interessen von Kindern und Familien in der Öffentlichkeit.

Wir sind bzw. waren aus diesen Gründen als Verein Mitglied in folgenden Vereinen, Verbänden oder Interessengemeinschaften (in alphabetischer Reihenfolge):

Bündnis der Freien KiTa-Träger in Göttingen

Das Bündnis ist die Reaktion auf den Beschluss des Rates der Stadt Göttingen vom Juli 2000, die Betriebskostenzuschussverträge für alle freien KiTa-Träger in der Stadt zum 31.07.2001 zu kündigen, und das obwohl sich alle freien Träger gegen diese einseitige Kündigung ausgesprochen hatten.
Daraufhin schlossen sich alle freien KiTa-Träger (ev. Kirche, kath. Kirche, Kinderhaus e.V., Studentenwerk, AWO, Elterniniativen, Waldorf und weitere) zusammen, um gemeinsam neue und für alle freien Träger akzeptable Zuschussverträge zu verhandeln. ?Hintergründe zu den Verhandlungen können Sie hier erfahren.

Das seitdem bestehende Bündnis soll auch zukünftig die Interessen der KiTas in freier Trägerschaft in Göttingen vertreten und diese Interessen gegenüber Politik und Verwaltung durchsetzen helfen. Das KiTa-Bündnis hat außerdem das Vorschlagsrecht zur Entsendung eines/einer stimmberechtigten VertreterIn in den Jugendhilfeausschuss der Stadt Göttingen.

Konsens ist, dass an den Standards der Kinderbetreuung nicht gerüttelt werden darf, auch nicht unter dem Vorwand wirtschaftlicher Notwendigkeiten, denn:

Unsere Kinder sind unsere Zukunft!

Bündnis für Kinder und Familien in Niedersachsen → Website

Das Bündnis war die Reaktion auf die gravierende Veränderung und Verkürzung (und damit de Facto der Abschaffung) des Nds. Kindertagesstättengesetzes im Jahr 1999.

tl_files/bilder/VoBe.gifInsbesondere wurden sämtliche - bisher landeseinheitlich geltenden - Standards zu Qualifikation des Personals, Verfügungszeiten und Fortbildungen des Personals, zu den räumlichen Vorgaben sowie zu den Planungsverpflichtungen der örtlichen Träger gestrichen.

Gleichzeitig verabschiedete sich das Land Niedersachsen aus der (ohnehin nicht besonders üppigen) Finanzierung der Tageseinrichtungen.

Gegen diese massive Verschlechterung der Bedingungen für Kinder und Familien richtete sich von Anfang an massiver Protest, der sich landesweit im Bündnis für Kinder und Familien organisierte. Ziel des Bündnisses war es, durch ein in der Niedersächsischen Landesverfassung zugelassenes Volksbegehren das bis zum 31.07.1999 geltende Kindertagesstättengesetz wiederherzustellen.
Was kaum jemand für möglich gehalten hatte: im Oktober 2001 wurde die rechtliche Zulässigkeit des Volksbegehrens vom Staatsgerichtshof in Bückeburg - gegen den Widerstand der SPD-geführten Landesregierung - anerkannt und daraufhin das "alte" Kindertagesstättengesetz zum 01.01.2002 wieder in Kraft gesetzt! Ein riesiger Erfolg!

Auch nach diesem Kraftakt und dem Regierungswechsel zu CDU/FDP im Jahr 2003 waren auf der Ebene des Landes weitere Themen für das Bündnis aktuell, die durch vielfältige Aktionen begleitet wurden und weiterhin begleitet werden. Stichpunkte dazu sind:

  • Überführung der Landesfinanzhilfe in den Kommunalen Finanzausgleich (Beliebigkeit des Einsatzes dieser Mittel auf kommunaler Ebene und keine Bindung für Aufgaben der Kinderbetreuung)
  • Änderung des Verteilungsschlüsels im Finanzausgleich an die Anzahl der 3-6jährigen Kinder pro Landkreis und damit "Bestrafung" vor allem der Städte, die viel Geld in den Ausbau der Plätze unter Dreijähriger (Krippen) und über Sechsjähriger (Horte) gesteckt haben
  • Protestaktionen und kritische überwachung des sog. "Modellkommunengesetzes" und der damit verbundenen Möglichkeit des Ausetzens von räumlichen Standards für (neue) KiTas
  • Protestaktionen gegen die Auflösung des Nds. Landesjugendamtes als zentraler Landesbehörden und der Abschaffung des Landesjugendhilfeauschusses

Bundesarbeitsgemeinschaft Elterninitiativen e.V. (BAGE) → Website

tl_files/bilder/BageLogo.gifDie BAGE ist der bundesweite Zusammenschluß von Elterninitiativen, die Kinderbetreuung selbst organisieren und die überregionale Vernetzung von Kontaktstellen, d.i. Anlauf- und Beratungsstellen für Eltern und Elterninitiativen vor Ort. Die BAGE vertritt die ihr angeschlossenen Elterninitiativen und die Interessen von Kindern, Eltern und BetreuerInnen.

Der BAGE angeschlossen sind inzwischen 20 Kontaktstellen aus dem gesamten Bundesgebiet.

Internationaler Bund für soziale Arbeit → Website

Nachdem das Jugendaufbauwerk Berlin zum Jahresende 2007 aufgelöst wurde, stellte sich uns und einer ganzen Reihe von Trägern des FSJ, die keinem Dachverband angehören, die Frage, wie es mit der Bildungsarbeit im FSJ weitergeht.tl_files/bilder/IBLogo.gif

Durch die Mitgliedschaft im JAW erhalten wir seit 2002 Zuschüsse zur Bildungsarbeit aus dem Bundesjugendplan des Familienministeriums, diese Mittel können wir als Träger des FSJ nur erhalten, wenn wir Mitglied eines bundesweit zugelassenen FSJ-Trägerverbandes sind. Nach längeren Diskussionen im Trägerkreis haben wir uns schließlich dazu entschieden, uns dem Internationalen Bund (IB) anzuschließen.

Der Internationale Bund ist einer der großen freien Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit in Deutschland. Parteipolitisch und konfessionell unabhängig hat der IB sich seit seiner Gründung 1949 das Ziel gesetzt, "Menschen zu helfen, sich in Freiheit zu entfalten, ihr Leben selbst zu gestalten, sich in die Gesellschaft einzugliedern, persönliche Verantwortung zu übernehmen und die gesellschaftliche Entwicklung tätig mitzugestalten", "Bereitschaft zu wecken zu sozialem Dienst am einzelnen und für die Gesellschaft", "internationale Verständigung und Zusammenarbeit zu fördern und zu verwirklichen".
Der IB hat uns ehemaligen JAW-Trägern eine weitgehende Selbständigkeit innerhalb seiner Strukturen zugesagt. Auch weltanschaulich liegt uns dieser Verband vielleicht noch am nächsten.

Wir hoffen, unsere Jugendbildungsarbeit im Freiwilligen Sozialen Jahr mit der Unterstützung des IB wieter so erfolgreich wie bisher durchführen zu können und werden uns an den inhaltlichen Diskussionen um die Neugestaltung der Freiwilligendienste aktiv beteiligen.

Landesarbeitsgemeinschaft Elterninitiativen Niedersachsen/Bremen - lagE e.V.

Die lagE vertritt die Interessen der selbstorganisierten Kinderbetreuungs- und Selbsthilfegruppen auf der Ebene des Landes Niedersachsen. Seit 1997 ist die lagE als Verband für diesen Bereich vom Nds. Kultusministerium anerkannt und wird vom Land mit einer Verbandsförderung bedacht. Angeschlossen sind der LAGE mittlerweile sieben Kontakt- und Beratungsstellen in Braunschweig, Göttingen, Hannover, Oldenburg, Osnabrück und Bremen, die regional die Arbeit der Selbsthilfegruppen vor Ort unterstützen. Konkret hat die lagE folgende Aufgaben:

  • Politische Interessenvertretung der Elterninitiativen auf Landesebene
  • Beteiligung an fachlicher und politischer Willensbildung (Gremienarbeit)
  • Weitergabe von Erfahrungswerten auf regionaler und überregionaler Ebene
  • Durchführung von landesweiten Fachtagungen, Fortbildungen und Aktionen
  • Kontakte zu verschiedenen Projekten und Verbänden aus dem Kinder- und Selbsthilfebereich

Die Anliegen der lagE orientieren sich an der gleichberechtigten, öffentlichen und politischen Anerkennung der Elterninitiativarbeit im Bereich der außerfamiliären Kinderbetreuung.

Der Kinderhaus e.V. beteiligt sich seit der Gründung der lagE 1991 aktiv in allen Bereichen ihres Wirkens.

Neben dem Kinderhaus e.V. in Göttingen sind über ganz Niedersachsen verteilt folgende Kontaktstellen Mitglied der lagE:

tl_files/bilder/LEBLogo1.gifKreisarbeitsgemeinschaft der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB)

Da wir unsere internen und externen Fortbildungsangebote und auch die Bildungsarbeit im Freiwilligen Sozialen Jahr bereits seit Langem in Kooperation mit der LEB durchführen, sind wir 2007 ordentliches Mitglied in der Kreisarbeitsgemeinschaft Göttingen geworden. Wir wünschen uns durch die Mitgliedschaft eine Festigung und Verbesserung der Zusammenarbeit im Bildungsbrereich. Gleichzeitig möchten wir unsere Erfahrungen in die Arbeit der LEB vor Ort einbringen.

Pestalozzi-Fröbel-Verband e.V. - Fachverband für Kindheit und Bildung → Webseite

Der Pestalozzi-Fröbel-Verband (pfv) ist ein politisch und konfessionell unabhängiger sozialpädagogischer Fachverband. Arbeitsschwerpunkte des Verbandes zielen auf eine Verbesserung von Lebensräumen für Kinder und ihre Familien. Dabei geht es insbesondere um die Sicherung qualitativer Standards von Bildung, Erziehung und Betreuung in Tageseinrichtungen für Kinder wie Kindergarten, Krippe und Hort und auch Schule und Heim. Dementsprechend richtet er sich an die pädagogische Praxis, an Aus- und Fortbildung, an Fachberatung und Forschung, an die Administration der Kinder- und Jugendhilfe und nicht zuletzt an die Politik und die öffentlichkeit.

Der Pestalozzi-Fröbel-Verband (pfv) informiert über aktuelle und grundsätzliche pädagogische Fragen, greift dabei unterschiedliche Positionen zu wichtigen sozialpädagogischen Themen und durch sozialen Wandel bedingte Problemlagen im Interesse von Kindern, Erziehern und Elternauf auf und diskutiert sie in der Fachöffentlichkeit, um Handlungsimpulse für Entscheidungs- und Verantwortungsträger zu geben.

Der Kinderhaus e.V. ist im Herbst 2006 Mitglied des Verbandes geworden. Mit unserer Migliedschaft wollen wir uns aktiv in die aktuellen Diskussionen um die in den Zielen des pfv aufgeführten Themen einmischen, unsere fachlichen Beiträge dazu einbringen und deren Ergebnisse in unsere Arbeit einbringen.

Regionales Konzept zur gemeinsamen Erziehung behinderter und nicht behinderter Kinder in Kindergärten in der Stadt Göttingen

Hinter diesem Lindwurm von Titel verbirgt sich ein lockerer Verband von Kindertageseinrichtungen in der Stadt Göttingen, denen gemein ist, daß sie integrative Gruppen betreiben. Aufgrund der Vorgabe der 2. DVO des Nds. Kindertagesstättengesetzes hat ein sog. regionales Konzept die örtliche Betreuung, Förderung und therapeutische Versorgung der behinderten Kinder sowie die Fortbildung der Fachkräfte sicherzustellen.

Das Regionale Konzept für die Stadt Göttingen wurde 1995 in Kraft gesetzt, zum Beginn dieses Kindergartenjahres starteten fünf Einrichtungen mit insgesamt 15 Plätzen für behinderte Kinder (vom Kinderhaus e.V. die Einrichtung Leineberg). Inzwischen bieten 16 Einrichtungen in 20 integrativen Gruppen 71 behinderten Kindern Betreuungsplätze (Stand: Ende 2006). Aufgrund der ständig steigenden Nachfrage wird das Platzangebot in integrativen Gruppen in Göttingen ständig erweitert. Seit Sommer 2003 ist vom Kinderhaus e.V. als zweite Einrichtung die KiTa Schöneberger Straße vertreten, für das Frühjahr 2007 ist die Eröffnung einer weiteren integrativen Gruppe in der neuen KiTa Bunsenstraße geplant.

tl_files/bilder/RK2006.gifIm September 2000 erschien zum fünfjährigen Bestehen des Regionalen Konzeptes eine "Jubiläums-Broschüre", in der Geschichte, Hintergründe und Ziele des Konzeptes und die derzeitigen Einrichtungen vorgestellt werden, um der öffentlichkeit ein differenziertes Bild über dieses bisher erfolgreiche Modell zu vermitteln. Eine umfamgreichere Broschüre erschien Ende 2005 zum 10jährigen Bestehen des Regionalen Konzeptes. Gleichzeitig begann eine Arbeitsgruppe mit der grundlegenen Überarbeitung des Regionalen Konzeptes - diese 4. Fortschreibung wurde im Mai 2006 vorgelegt und vom Jugendhilfeausschuss der Stadt Göttingen bestätigt.

In dieser Fortschreibung wird zum ersten Mal eine Arbeitsgemeinchaft Regionales Konzept etabliert, die zusammengesetzt aus Vertretern von städtischen Fachbereichen, Einrichtungsträgern, MitarbeiterInnen der KiTas, TherapeutInnen und Eltern eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Konzeptes gewährleisten soll.

Weitere Informationen sind bei der Koordinatorin für das Regionale Konzept (Ute Schweizer, Danziger Straße 19, 37083 Göttingen, Tel. 0551-4002221) zu erhalten.

Verbund Frau und Betrieb e.V. Göttingen → Webseite

Früher hieß er "überbetrieblicher Verbund Göttingen e.V.", der neue Name macht allerdings den Vereinszweck deutlicher. Zweck des Verbundes ist die Förderung der beruflichen Fort- und Weiterbildung, insbesondere für Frauen. Er ist ein Zusammenschluß von Klein- und Mittelbetrieben aus Göttingen und Umgebung zur Erreichung dieses Zweckes. Ausgangspunkt bzw. Motor der Vereinsgründung ist das Modellprojekt "Koordinierungsstelle Frauenförderung in der privaten Wirtschaft", das vom Land Niedersachsen und der Europäischen Union gefördert wird. Die Koordinierungsstelle nimmt z.Z. die Geschäftsführung für den Verbund wahr.
Die Ziele des Verbundes sind:

  • Innovative Personalpolitik, Erhalt von qualifiziertem Fachpersonal
  • familienfreundliche Personalpolitik
  • Wettbewerbsvorteile durch Zusammenschluss und Grafikgewinn
  • Seine Ziele versucht der Verbund zu erreichen durch:
  • Berufskontakte durch Urlaubs- und Krankheitsvertretungen in der Familienphase
  • berufsbezogene Bildungsmaßnahmen in Absprache mit den Verbund­betrieben
  • bedarfsweise Verlängerung des Erziehungsurlaubes
  • Arbeitsvermittlung
  • Maßnahmen zur Grafikpflege der Verbundbetriebe